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Der Preis der freien Szene Wiens. kultcamp 2017 – das Barcamp zur Politik dezentraler Stadt- und Kulturarbeit

 

Es wird mühsam sein, aber die Dynamik kommt in der Bewegung.*

 

Initiativen der freien und autonomen Szene füllen ständig Lücken des soziokulturellen Angebots der Stadt. Eine Stadt für alle braucht diese Initiativen, ihre Akteur_innen und ihre Räume als Orte der Gemeinschaft und Auseinandersetzung für Vielfalt und mehr Teilhabe.

Gleichzeitig mangelt es an strukturellen, finanziellen und rechtlichen Rahmen- bedingungen, die den Erhalt sichern und erleichtern. Der Druck externer Strukturen beeinflusst interne Organisationsprozesse, und die von außen auferlegte Prekarität wirkt nach innen. Wenn die Gedanken rund um das Geld überhandnehmen, fehlen Ressourcen für wichtige alltägliche Organisationsprozesse.

Die IG Kultur Wien widmet sich auch 2017 der Politik dezentraler Stadt- und Kulturarbeit. Unser Verständnis baut auf einen ressortübergreifenden Ansatz: Bildung, Stadtentwicklung und Kultur müssen zusammengedacht werden, um inklusive, emanzipatorische und kritische Initiativen und Orte entstehen zu lassen. Dafür braucht es auch die Einbindung von Akteur_innen und Bewohner_innen dieser Stadt in die Entwicklung von Konzepten, die ihr Umfeld entscheidend gestalten. Es gilt, ihre jahrelangen Erfahrungen und Strategien aufzugreifen, statt weitere zentrale Stabstellen und Leuchtturmprojekte zu schaffen.

Als Interessengemeinschaft setzt sich die IG Kultur Wien seit 1990 für freie und autonome kulturelle Organisationen, Kulturinitiativen, Kulturschaffende und Künstler_innen in dieser Stadt ein – damals wie heute für neue und alteingesessene Freiräume, bessere Bedingungen im Alltag und angemessene, kontinuierliche infrastrukturelle Förderungen unabhängiger und selbstverwalteter Kulturarbeit. Dabei hält sie eine andere Kulturpolitik für nötig!

Um auf die politischen Ebenen und Köpfe Einfluss zu nehmen, muss auch politisch bewusst von unten agiert werden: Es braucht kluge, durchlässige und differenzierte Formate für die Organisation und Kommunikation nach innen und außen.

Wo können wir weiterarbeiten und -leben in Anbetracht einer allgegenwärtigen Verwertungs- und Standortlogik, die die Stadt zu einer scheinbar widerspruchsfreien und sozial befriedeten Kulisse macht? Wie können wir uns organisieren in Anbetracht der Tatsache, dass wir selbst zu Rädchen der Prozesse, die wir kritisieren, gemacht werden? Wie können wir untereinander kommunizieren in Anbetracht ganz unterschiedlicher Lebenswirklichkeiten?

Hierfür brauchen wir nicht nur einen langen Atmen, sondern auch Ziele, für die wir diesen langen Atem einsetzen wollen.

Die Vergabe des Preises der freien Szene Wiens wird auch dieses Jahr von einem eintägigen kultcamp begleitet: Gemeinsam möchten wir uns mit den Schnittstellen von Raum, Geld und Organisation, ihren Politiken und unseren Konflikten auseinandersetzen und laden euch für den 1. Oktober 2017 herzlich in das Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste ein. Spread the word und bewegt euch mit uns, damit wir weiter daran arbeiten können, dass unsere Bedürfnisse zur alltäglichen gemeinsamen Praxis werden. Wir nehmen uns das Recht auf Stadt!

 

Der Vorstand der IG Kultur Wien
Alisa Beck, Elisabeth Bernroitner, Günther Friesinger, Walter Gössinger, Willi Hejda, Esra Özmen, Tamara Schwarzmayr, Claudia Totschnig

 

* Dieter Schrage, Thesenpapier im Kontext der Kritischen Politischen Offensive (KriPo) Ohne langen Atem wird nicht gehen! Und ohne Strategie auch nicht!, www.besetzungsarchiv.org/media/text/Thesenpapier_von_Dieter_Schrage.pdf

 


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