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Buch: Wer geht leer aus

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Preise der freien Szene Wien – jetzt einreichen!

Preise der freien Szene Wiens (Werbebanner)

Die IG Kultur Wien schreibt die „Preise der freien Szene Wiens“ aus (vormals „Innovationspreis“):
1. Preis: 3.000,–, Förderungspreise: 2 x 2.000,–
Jetzt einreichen – bis 29. Mai.
>Mehr Informationen, Einreichunterlagen etc.

 

 

1. Juni, 16 Uhr mo.ë: #istnoetig-Vernetzungstreffen

Stempelabdruck #istnoetig

IG Kultur Wien und mo.ë laden ein zum kommenden Vernetzungstreffen der Plattform #istnoetig am Mittwoch, dem 1. Juni 2016, 16–19 Uhr im mo.ë (Wien 17., Thelemangasse 4). Bei diesem Treffen sprechen wir über die weitere Vorgangsweise und Arbeitsstruktur der Plattform, und im Anschluss gibt es eine Ausstellung der Antwortschreiben sowie ausgewählter Bildmaterialien der künstlerischen Aktionen. Informationen zur Plattform #istnoetig und deren Aktivitäten gibt es auf istnoetig.noblogs.org.

 

 

MAYDAY, MAYDAY, …

… no borders! … no precarity! Alles für alle!
Die heurige Mayday-Parade startet am 1. Mai um 14 Uhr beim Mo.ë, davor gibt es um 11 Uhr Eröffnung „Liebe Arbeit“, danach Konzerte, Performances, Kinderprogramm, Siebdruck, Zine, Infostände, Picknick …
Genauere Informationen folgen.
Eine Facebook-Veranstaltung gibt es bereits.

Gegen rassistische Gesetze und die „Normalisierung“ rassistischer Verhältnisse – Eine andere gesellschaftliche Kultur #istnoetig!

Statement der IG Kultur Wien zur Demonstration „Flüchtlinge willkommen! Nein zur Festung Europa“ am 19. März:

Die aktuelle Flüchtlingsabwehrpolitik ist mörderisch und unerträglich!

Wir erleben gegenwärtig nicht nur einen massiven Rechtsruck („Integrations“-Debatte, „Werte“-Diskurs, Asylverschärfungen, das Anwachsen anti-emanzipatorischer und rechtsextremer Positionen im Parteienspektrum, etc.) in der Politik europäischer Staaten, sondern auch in den Köpfen vieler Menschen, wie sich etwa an den flüchtlingsfeindlichen und rechtsextremen Aufmärschen der letzten Monate zeigt.

Wir fordern die politisch Verantwortlichen auf, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Menschen unabhängig von ihrer Herkunft gleichberechtigt in Wien, Österreich und Europa leben können!

Wir fordern ein Recht auf Spracherwerb für alle statt diskriminierender „Integrations“-Zwänge! Auf menschenwürdiges Wohnen, auf Mobilität, auf Zugang zu gesellschaftlichen Ressourcen und Teilhabe – die Stadt gehört allen!

Wir fordern ausreichende finanzierte Stellen, bessere Bezahlung und bessere Arbeitsverhältnisse für Sozial- und Gesundheitsarbeiter*innen, Deutsch-als-Fremdsprache- und Deutsch-als-Zweitsprache-Lehrende, Übersetzer*innen, Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen, und eine nachhaltige Förderung von Strukturen freiwilligen Engagements, solidarischer Unterstützung und Selbstorganisierung!

Freiheit von Kunst und Kultur heißt auch Freiheit für alle Menschen!

Aufruf zur internationalen Großdemo 19.3., 13.00 Karlsplatz

Mi., 16. 3, 19.00, TAG: Andreas Mailath-Pokorny im Gespräch

Kundt und Wert (Schriftzug)

Am 16. März spricht Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny mit Martin Wassermair im Rahmen der Reihe „Kunst und Wert“ im TAG (Theater an der Gumpendorfer Straße). Diese Veranstaltung stellt eine Gelegenheit für alle Kulturschaffenden dar, dem Stadtrat Fragen zu stellen und ihre Positionen deutlich zu machen.

Kunst & Wert, Andreas Mailath-Pokorny im Gespräch, Moderation: Martin Wassermair Eine Kooperation des TAG und des Instituts für Kulturkonzepte
Mi, 16.3.2016, 19.00 Uhr
TAG, Theater an der Gumpendorfer Straße
Gumpendorfer Straße 67, 1060 Wien
http://dastag.at/produktionen/kunstundwert1516/

15 Mal noetig, fünfzehn Tage, fünfzehn Forderungen, fünfzehn Briefe und Aktionen.

15 Forderungen an die (Kultur-Politik) - Link zur Plattform #istnoetig

Vom 1. bis 15. März 2016 senden Einzelkünstler_innen und Gruppen unter dem Hashtag #istnoetig pro Tag eine von 15 Forderungen als offenen Brief an die Kulturpolitik und den Kulturstadtrat. Ergänzend dazu finden Aktionen statt.

https://istnoetig.noblogs.org

 

 

#istnoetig „Auf Augenhöhe” – erster offener Brief anlässlich „15 Mal noetig, fünfzehn Tage, fünfzehn Forderungen, fünfzehn Briefe und Aktionen“

Foto: Glückskekse

Vom 1. bis 15. März 2016 senden Einzelkünstler_innen und Gruppen unter dem Hashtag #istnoetig pro Tag eine von 15 Forderungen als offenen Brief an die Kulturpolitik und den Kulturstadtrat. Den ersten Brief schickte die IG Kultur Wien am 1. März an Bürgermeister Häupl, Vizebürgermeisterin Vassilakou und Stadtrat Mailath-Pokorny.

„Derzeit findet paternalistische Kulturpolitik von oben statt, die Künstler_innen und Kulturschaffende marginalisiert und entmündigt“, heißt es da. Deswegen werde gefordert, „dass sich die Kulturpolitiker_innen endlich auf eine Kommunikation auf Augenhöhe mit den Kunst- und Kulturschaffenden und deren Interessensvertretungen einlassen.”

In einem Gedankenexperiment wird verdeutlicht, wie eine solche Kommunikation auf Augenhöhe verlaufen könnte:

Zum offenen Brief #1

 

 

Parlamentarische Petition „Leerstand öffnen“ JETZT noch rasch online unterstützen:

Figur sitzt vor Laptop und unterzeichnet die Petition.

Update: Am 2. März wird die im Herbst 2015 eingebrachte Petition „Leerstand öffnen!“ im zuständigen Ausschuss des Nationalrats behandelt. Jetzt tät’s dann langsam Zeit werden – nur noch bis dann ist Gelegenheit, die Petition für eine zukunftsweisende Raumpolitik durch eine Online-Unterschrift zu unterstützen, und ihr so mehr Gewicht zu verleihen:

https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/BI/BI_00091

 

 

IG Kultur Wien weiterhin für Leerstandsabgabe: „Ja, Eigentum soll besteuert werden!“

Steuern als Instrument gegen spekulativen Leerstand forderten die IG Kultur Wien und mit ihr hunderte Unterstützer_innen im Rahmen mehrerer Petitionen. Eine im Oktober dem Parlament übergebene „Bürger_inneninitiative“ wird nun im zuständigen Ausschuss behandelt.

Das Finanzministerium bezeichnete in einer dazu abgegebenen Stellungnahme die geforderte Leerstandssteuer als nicht verfassungskonform, sofern diese eine Höhe erreichen würde, die tatsächlich Besitzende zur Vergabe „zwingen“ würde. Denn dann läge nach Ansicht des Finanzministeriums ein unzulässiger Eingriff in die Eigentumsfreiheit vor.

Willi Hejda von der IG Kultur Wien meinte dazu: „Es kann nicht sein, dass immer öfter politische Steuerungsmaßnahmen, die die Situation von Besitzlosen, von Arbeitnehmer_innen und jetzt auch von Raumsuchenden verbessern könnten, mit dem Argument eines angeblichen Eingriffs in die Eigentumsfreiheit abgeschmettert werden. Ob es um Vermögenssteuern geht oder um Leerstandsabgaben: Es ist vollkommen daneben, dass nur besteuert werden darf, wer nichts hat, dass eigentumslose Arbeitnehmer_innen den Großteil der Steuerlast tragen müssen, während Vermögen und Immobilienbesitz nicht angegriffen werden dürfen.“
Hier würden Verfassungsgrundsätze für die Interessen der Besitzenden zurechtgebogen, so Hejda.

Die IG Kultur Wien fordert: Leerstand muss mit einem aufsteigenden Staffelmodell besteuert werden, das die Eigentümer_innen zu einer raschen Wiedervergabe der Räume drängt und im besten Fall zu einer Reduktion von überzogenen Mietforderung führt.

Die parlamentarische Bürger_inneninitiative „Leerstand öffnen!“ kann auf der Bürgerinitiativenseite des Parlaments unterstützt werden:
https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/BI/BI_00091

 

„Es gilt, sich einem Prozess zu widersetzen, der als unaufhaltsam dargestellt wird.“

Projektion der Außenansicht des Gebäudes während der Pressekonferenz
Foto: Irmgard Almer

Ergebnisse der gemeinsamem Pressekonferenz von mo.ë, dérive und IG Kultur Wien über den Verbleib des mo.ë im Zusammenhang mit den gegenwärtigen stadtpolitischen Entwicklungen.

Das mo.ë zu erhalten, decke sich mit den Zielen des kürzlich veröffentlichten rot-grünen Regierungsprogramms. „Die Stadt Wien muss in diesen Fragen konkret Stellung beziehen“, so Willi Hejda von der IG Kultur Wien.

Im konkreten Fall des mo.ë zeigt sich deutlich, dass die Kulturarbeit des Vereins nicht von den bestehenden Räumen zu trennen ist. Eine Abwanderung an einen anderen Ort kommt deshalb nicht in Frage. „Es gilt, Stadtpolitik und Investor zu adressieren. Es muss ernst genommen werden, welche Arbeit hier seit über 5 Jahren geleistet wird, und wie diese internationale, experimentelle Kulturarbeit mit diesem Ort, mit diesem Raum zusammenhängt – sogar zusammenhängen muss”, sagt Alisa Beck, Vorsitzende des mo.ë. Das mo.ë fordert daher, selbstorganisierte Kunsträume langfristig abzusichern und als festen und essentiellen Bestandteil der Gesellschaft zu begreifen.

Es hat sich gezeigt, wie einseitig die Argumentation des anwesenden Immobilieninvestors Klaus Molisch, GF von Vestwerk,war, der sich jedem Gespräch über kulturelle Werte entzogen hat und die wirklichen Folgen von Vestwerks Plänen hinter Euphemismen versteckt. „Vestwerk spricht von einer Aufwertung der Immobilie, in Wirklichkeit findet eine Abwertung statt, denn es werden Werte zerstört: ein wichtiger Ort der Wiener Kulturlandschaft und ein Stück Stadtgeschichte”, so Gregor Pirgie, stellv. Vorsitzender des mo.ë. Diesen Prozess muss weder das mo.ë noch die Öffentlichkeit hinnehmen. Deshalb bleibt mo.ë und lädt zum Jänner-Programm: moe-vienna.org.

„Mit der geplanten Verwertung des Wohn- und ehemaligen Fabriksgebäudes in der Thelemangasse 4 droht einer der für das Stadtleben so wichtigen Freiräume im Grätzl unwiederbringlich zu verschwinden“, so Willi Hejda von der IG Kultur Wien. „Die Politik ist aufgefordert, endlich Politik für die BewohnerInnen dieser Stadt zu machen: Leistbarer Wohn- und Kulturraum und nicht Luxuslofts gehören unterstützt!“

Der Kulturverein mo.ë steht hierbei symptomatisch für die zunehmende Verdrängung von leistbaren, öffentlichen und soziokulturellen Räumen in Wien. „Urbane Lebensqualität entsteht durch öffentliche und nichtkommerzielle Räume, durch soziale Durchmischung, durch das Neben- und Miteinander unterschiedlicher Menschen, durch künstlerische und kulturelle Experimentierräume wie das mo.ë: Nicht der Investor, sondern das Grätzel bzw. seine BewohnerInnen, die ihr kulturelles und soziales Kapital einbringen, machen den Wert“, so Elke Rauth von dérive - Verein für Stadtforschung. „Die Stadtpolitik ist daher gefordert, hier Rahmenbedingungen zu schaffen, die den weiteren Ausverkauf der Stadt und Entwicklungen wie in der Thelemangasse 4 unterbinden.“

(Presseaussendung von mo.ë, dérive und IG Kultur Wien)

mo.ë bleibt – Kulturraum statt Lofts!

Pressekonferenz zur drohenden Verdrängung des Kulturraums mo.ë und der Zerstörung der historischen Liegenschaft durch Immobilienspekulanten Vestwerk am 11.1. um 10 Uhr.

Mit Ende 2015 sollten der Kunst- und Kulturverein mo.ë von der Immobilienfirma Vestwerk verdrängt und die historischen Räume der ehemaligen k. u. k. Orden- und Medaillenfabrik Mandelbaum unwiederbringlich zerstört werden. Die Pläne der Firma sehen gegenwärtig vor, Luxuslofts zu errichten, wodurch ein weiteres Stück öffentlichen Raums verschwinden würde. Das mo.ë hat diesen Ort in den letzten Jahren zu einem lebendigen Teil der freien Wiener Kulturszene entwickelt. Trotz juristischer Drohungen seitens Vestwerks will mo.ë dafür kämpfen, dass dieser Raum der Öffentlichkeit erhalten bleibt. Es gilt, auch die Rolle der Stadt Wien zu thematisieren, zu der seit Jahren Kontakt in der Angelegenheit besteht und die in die Pflicht genommen werden muss. Der drohende Prozess der „Entmietung“ und „Verwertung“ des Objektes ist dabei ein konkretes Beispiel für eine Entwicklung, die nicht erst seit der Pizzeria Anarchia im gesamten Stadtgebiet zu beobachten ist.

Pressekonferenz: „mo.ë bleibt – Kulturraum statt Lofts“

Mit Vertreter_innen von: Kulturraum mo.ë, IG Kultur Wien, dérive – Zeitschrift für Stadtforschung und weiteren Sprecher_innen

Datum: 11.1.2016, 10:00 – 11:00 Uhr

Ort:
Mo.ë
Thelemangasse 4, 1170 Wien

Rückfragen & Kontakt:

contact(at)moe-vienna.org
http://moe-vienna.org
http://press.moe-vienna.org
https://facebook.com/moe.narrative.environment

 

 

mo.ë muss bleiben!

Jetzt Petition unterschreiben – Dezember-Programm zu Raumproduktion, Teilhabe und Kulturpolitik

Dem mo.ë in der Telemangasse in Wien 17 droht mit Jahresende der Verlust seiner Räumlichkeiten. Für die Wiener Kulturlandschaft wäre das ein großer Verlust. In den letzten fünf Jahren ist mit dem mo.ë ein wichtiger Ort für Produktion und Experiment entstanden, der sich an unterschiedliche Öffentlichkeiten wendet. Ein Arbeits- und Veranstaltungsraum der freien Szene, den Wien unbedingt braucht!

Die Immobilienfirma Vestwerk plant, die ehem. k. u. k. Orden- u. Medaillenfabrik Mandelbaum in der Thelemangasse 4 „aufzuwerten“ und in Luxuslofts umzuwandeln.

Dagegen wendet sich unter anderem eine Petition, die gleich in den ersten fünf Tagen von mehr als 1.500 Personen unterzeichnet wurde.

Und das Dezember-Programm des mo.ë widmet sich unter dem Titel „Have you seen our house?“ Fragen der Raumproduktion, Teilhabe und Kulturpolitik.

Einen Link zur Petition, mehr Informationen und das komplette Dezemberprogramm gibt es auf http://www.moe-vienna.org/

Bild: Christoph Marthaler/Bühnenbild Anna Viebrock, Tessa Blomstedt gibt nicht auf, Volksbühne Berlin, 2014
Foto: Walter Mair

#rotgrün2 Kultur?

Im aktuell erschienen rot-grünen Regierungsübereinkommen widmet sich #rotgrün2 von Seite 122 bis Seite 129 der Kultur. Leider so, wie es zu erwarten war.

Viele Punkte und wenig Konkretes lassen sich im neuen Programm der neuen alten Stadtregierung lesen. Bei etlichem bleibt unklar, was diese abseits von Worthülsen für die konkrete Praxis der Förderpolitik bedeuten.

Die Kapitel lesen sich als Willensbekundungen oder suggerieren, dass bereits ein guter Status quo erreicht wäre. Wie die vereinbarten Punkte allerdings ohne zusätzliche Geldern (das Budget wird wohl nicht wachsen) umgesetzt werden sollen, bleibt fraglich.

Die vor der Wahl an die Regierung gestellten 15 Forderungen eines breiten Bündnisses von Kunst- und Kulturschaffenden bleiben weitgehend unberücksichtigt. Das ist schade, war aber zu erwarten.

>Weiterlesen: Kommentar von Willi Hejda

 

Leere Tische, Foto: Robert Spoula
Foto: Robert Spoula

Treffen der Plattform #istnoetig am 2. Dezember

Das neue Programm der rot-grünen Stadtregierung steht, dieses lässt jedoch kaum Rückschlüsse auf konkrete umsetzbare Vorhaben zu.

Eines ist aber klar herauszulesen: Umverteilt soll nicht werden. Andreas Mailath-Pokorny bleibt bis auf weiteres Stadtrat für Kultur, und auch an unseren Forderungen hat sich nichts geändert. Eine andere Kulturpolitik #istnoetig!

Geplant ist, auf Basis der 15 Forderungen der Pressekonferenz, die am 1. September im WUK stattgefunden hat, Ideen für - gemeinsame als auch unabhängig voneinander stattfindende - Aktionen zu sammeln, diese zu diskutieren und zu planen.

Mittwoch, 2. Dezember 2015, 16:00 bis 19:00
Ort: mo.ë, 17., Thelemangasse 4/1-3

Aktionen und Visionen sind nötig!

 

Parlamentarische Bürgerinitiative „Leerstand öffnen!“ online

IG Kultur Österreich und IG Kultur Wien fordern vom Nationalrat eine zukunftsweisende Raumpolitik

Nach dem Wiener Gemeinderat befasst die IG Kultur Wien nun gemeinsam mit der IG Kultur Österreich den Nationalrat mit einer weiteren Initiative zum Thema Leerstand. In dem breit angelegten Papier fordern die Interessensgemeinschaften die Politik dazu auf, umgehend Rahmenbedingungen für eine zukunftsweisende Raumpolitik in Österreich zu schaffen!

„Spekulation mit Eigentum nimmt immer wildere Formen an, Immobilienfirmen, die mit Raum auf Geld spekulieren, muss der gesetzliche Riegel vorgeschoben werden. Eigentümer gehören in die Pflicht genommen, der Zugang zu Leerstand gesetzlich vereinfacht“, so Willi Hejda von der IG Kultur Wien.

Die Ende Oktober an Parlamentsdirektor Dr. Harald Dossi übergebene Bürgerinitiative „Leerstand öffnen!“ wurde dem Ausschuss für Petitionen und Bürgerinitiativen zugewiesen und kann ab jetzt online nachgelesen und unterstützt werden.
Es werden unter anderem ein gesetzlich verankerter und einfacher Zugang zu Leerstand sowie das Recht auf Wohnraum als Grundgesetz gefordert. Es braucht gesetzliche Verpflichtungen zu Transparenz, eine Steuer auf Leerstand gegen Spekulation sowie den Stopp sämtlicher Privatisierungen von öffentlichen Gütern und Besitztümern.

Hier können Sie „Leerstand öffnen“ zustimmen.
Unsere OTS vom 9. November 2015.

 

 

Link zur Kampagnenseite "Eine andere Kulturpolitik ist nötig!"
Broschürencover

Texte zur Kampagne jetzt als Broschüre und online

„Deutliche kulturpolitische Weichenstellungen sind nötig. Dabei geht es um mehr als Geld. Wir brauchen eine gesellschaftliche Neubewertung von Kunst und Kultur im Kontext des Urbanen und eine Wertschätzung der Leistungen der freien und autonomen Kunst- und Kulturszene in Wien.“

Diese und viele andere sinnstiftend gruppierte Worte finden sich in der Broschüre „Texte zur Kampagne ,Eine andere Kulturpolitik #istnoetig’“ die anlässlich der Demonstration für eine andere Kulturpolitik und die Demo „Flüchtlinge willkommen“ erstellt wurde.

Download als PDF | Online blättern

 

 

Protestbrunch #warnoetig!

Demo für andere Kulturpolitik zieht am Kinderflohmarkt in der Lindengasse vorbei.

Am späten Vormittag des 3. Oktobers verdeutlichten wir bei einem Brunch bei Wasser und Brot zwischen Rathaus und MA 7: Eine andere Kulturpolitk ist nötig! Nach einer Demo durch den 8. und 7. Bezirk schlossen sich die Teilnehmer_innen aus der freien und autonomen Kunst- und Kulturszene der Großdemonstration für eine menschliche Asylpolitik an. (Foto: IG Bildende Kunst)

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Leerstand öffnen für Flüchtende #istnoetig!

Freie und autonome Kunst- und Kulturschaffende fordern Bewegungsfreiheit und Menschenrechte für alle!

Open the borders – freedom of movement! ist nötig!

Leerstand öffnen für Flüchtende ist möglich nötig!

Massenobdachlosigkeit, Lager und Zeltstädte sind nicht nötig

Hier weiterlesen

 

 

"Eine andere Kulturpolitik ist nötig!“ startete mit Erfolg im Wiener WUK.

Panoramabild von der PK

Die IG Kultur Wien in Allianz mit Interessengemeinschaften, Kulturinitiativen und Kunst- und Kulturschaffenden präsentierte heute im Wiener WUK - Werkstätten und Kulturhaus im Rahmen einer Pressekonferenz konkrete Positionen und Forderungen zur aktuellen Lage von Kunst und Kultur in Wien.

Wie sieht die freie Kulturszene wirklich aus, deren Vielfalt die Stadt Wien so gern hervorhebt? Und was muss Wiener Kulturpolitik in Zukunft leisten, um Künstlerinnen und Künstlern kreatives Arbeiten zu ermöglichen, anstatt Konkurrenzkämpfe und Bürokratie zu forcieren?

Diese Fragen wurden vor über 100 Pressevertreter_innen und Kulturschaffenden intensiv diskutiert, zudem wurde ein umfassendes, 15 Punkte beinhaltendes Forderungspaket an die Wiener Kulturpolitik der Öffentlichkeit vorgestellt.

Dieses sowie weitere Statements und die Liste an Unterstützer_innen findet sich auf www.igkulturwien.net/istnoetig - ein weiteres Unterstützen der Forderungen und Beteiligen an der Kampagne ist via: istnoetig(at)igkulturwien.net möglich.

Im Rahmen der kommenden Wien-Wahl werden weitere Aktionen stattfinden: als vorläufiger Höhepunkt am Samstag, den 3. Oktober, um 11.00 am Friedrich-Schmidt-Platz eine Demonstration für eine andere Kulturpolitik, welche sich anschließend an der Demonstration "Flüchtlinge Willkommen" anschließen wird.

Eine Tonaufzeichnung der PK findet sich auf http://cba.fro.at/294996.
#istnoetig
OTS-Presseaussendung

 

 

Kulturabteilung vereinfacht Abrechnung für Kunst- und Kulturprojekte

Die Abrechnung für Projekte bis zu einer Fördersumme von 5.000.- Euro wird deutlich erleichtert. Damit wurde eine der wesentlichen Forderungen der IG Kultur Wien gemeinsam mit der Kulturabteilung der Stadt Wien umgesetzt: Künftig wird ein vereinfachtes Verfahren in Bezug auf Abrechnungen von Subventionen für kleinere Kunst und Kulturprojekte angewandt. So werden Zeit und bürokratischer Aufwand gespart und der Förderhebel verbessert, indem mehr Zeit in die künstlerische Arbeit fließen kann.

Mehr in unserer Presseaussendung.

IG Kultur Wien kritisiert Kulturförderungsprogramm SHIFT

An SHIFT zeigt sich exemplarisch, wie nötig ernstzunehmende Signale von Seiten der Politik für einen selbstverständlichen, produktiven Austausch auf Augenhöhe sind. Wir fordern von Seiten der politisch Verantwortlichen hier neue und kreative Wege für eine nachhaltige Kommunikation.

Mehr in unserer Presseaussendung.

IG Kultur Wien startet Kampagne für eine andere Kulturpolitik

Mit "Eine andere Kulturpolitik ist möglich nötig!" positioniert sich die IG Kultur Wien im kommenden Wiener Wahlkampf.
(T)Raumparademo am 14. Mai.

Die Nutzung von Freiflächen ist durch rechtliche Auflagen und durch die von der Stadt geforderten Gebühren stark reglementiert und mit einem finanziellen Druck verbunden, dem nichtkommerzielle Veranstaltungen oft nicht standhalten können. Deswegen unterstützt die IG Kultur Wien die Forderungen nach frei zugängliche Plätzen, nach mehr Mitgestaltungsrecht im Stadtraum und jene, kulturelle Bedürfnisse selbstbestimmt leben zu können.

Dafür tritt auch die am 14. Mai die in Wien stattfindende (T)Raumparademo, eine gemeinsame Demonstration des Vereins "Selfsightseeing Company. Praxisplattform für transdisziplinäre Kunst und Forschung" in Kooperation mit "Tanz durch den Tag" und dem "Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaften der Universität Wien" ein. In Form einer Kunst-Demonstration wird dabei der städtischen Raum wiederbelebt. Das Ziel ist eine offene Stadt mit Möglichkeiten für ein selbstbestimmtes Stadtleben, mehr Orte, die Menschen nach ihren Bedürfnissen kulturell gestalten können. Weitere Aktionen zum Thema "Recht auf Freiraum" (#freiraum) werden am Wochenende zwischen dem 15. und 17. Mai stattfinden: am Freitag im Rahmen der Critical Mass, am Samstag die Peaceparade sowie am Sonntag " Öffentliche Träume – eine kollektive dezentrale Raumnahme in der Wiener Innenstadt." Zudem unterstützt die IG Kultur Wien die Kampagne "RaumFrei?!“ zum 40-jährigen Bestehen des Amerlinghaus.

Mehr in unserer Presseaussendung.

 

IG Kultur Wien für mutige Leerstandspolitik der Stadt Wien

Die IG Kultur Wien begrüßt die Entscheidung der Stadt Wien, im Kulturausschuss das Magistrat zur Durchführung aller notwendigen Vorarbeiten zur Etablierung einer Serviceagentur „Kreative Räume“ zu beauftragen.

Über die Konzeption der Agentur selbst ist aber bisher nichts Genaueres bekannt. Aktuelle Studien – unter anderem auch von der Stadt beauftragte – liegen seit Jahren vor. Jetzt ist die einmalige Chance, diese Empfehlungen mutig im Sinne der NutzerInnen umzusetzen.
Mehr in unserer Presseaussendung

 

Buchtipp: Wer geht leer aus?

Einblick in die jahrelange Beschäftigung mit Leerstand in Wien und den Austausch mit Leerstands- und Stadtaktiven verschiedener Städte Europas bietet das am 15. Dezember erschienene Buch „Wer geht leer aus? Plädoyer für eine andere Leerstandspolitik.“ Die Diskussion und die Entwicklung neuer Perspektiven und Blickpunkte dienen als Ausgangspunkte, eigene Fragen zu stellen und aktiv zu werden.

>Mehr darüber, Download- und Bestellmöglichkeit>



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