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08.09.2020

Know your rights - Webinarreihe


Verein, Genossenschaft, Veranstaltung oder Arbeitgeber_in: Welche rechtlichen Optionen gibt es und was ist dabei zu beachten?

Viele kennen es. Was als kleiner Zusammenschluss von Freund_innen oder Gleichgesinnten beginnt, stößt schnell an neue Herausforderungen. Um Spenden zu sammeln macht es Sinn ein Konto zu eröffnen – dafür braucht es einen Rechtsträger; will man ein Fest veranstalten, stößt man schnell auf die Bestimmungen des Veranstaltungsgesetzes; irgendwann steht der Schritt in Richtung Professionalisierung an und es macht Sinn darüber nachzudenken, bisher ehrenamtliche Arbeit auch zu bezahlen. Doch welche unterschiedlichen Optionen gibt es und was ist dabei ganz praktisch zu beachten?

In Kooperation mit dem Bureau für Selbstorganisierung wird im Oktober ein Webinar in vier Teilen geboten. Die Kurz-Workshops sind einzeln (um je 25 Euro / ermäßigt 20 Euro) oder als Reihe (um 90 Euro / ermäßigt 75 Euro) buchbar. Ermäßigungen gibt es für Mitglieder der IG Kultur Wien (bzw. Wiener Mitglieder der IG Kultur Österreich).

Die Anmeldung zu den Webinaren erfolgt über die Homepage des Bureaus für Selbstorganisierung.

 

 

Vereinsrecht für selbstorganisierte Initiativen (mit Fokus Gemeinnützigkeit)
7. Oktober 18:00- 20:00

Wie selbstorganisierte Vereine gründen und betreiben? Wann und warum ist eine Vereinsgründung sinnvoll? Und was hat es mit der «Gemeinnützigkeit» auf sich? 

Alle kennen «Vereine», weil sie selbst in solchen Mitglied sind oder deren vielfältige Angebote nützen. An diesem Abend sollen die Möglichkeiten und Grenzen des Vereinsrechts für selbstorganisierte Gruppen aufgezeigt werden. Dies unter besonderem Fokus auf steuerliche Fragen rund um das Thema «Gemeinnützigkeit».

Trainer: Gerhard Kettler berät Vereine, Kulturarbeiter*innen und Veranstalter*innen im Rahmen des Kulturinfoservice der IG Kultur Wien.

 

 

Genossenschaften für selbstorganisierte Initiativen
15. Oktober 18:00 - 20:00

Was ist eine Genossenschaft? Wann kann sie einen Verein ersetzen? Und wie gründe ich sie? Wozu braucht es einen Revisionsverband und welche gibt es?

Während Vereine eine vergleichsweise bekannte Rechtsform sind, ist das bei Genossenschaften anders. Alle kennen sie vom Hörensagen, doch kaum wer hatte mit ihnen schon zu tun. An diesem Abend widmen wir uns der Gründung und dem Betrieb von Genossenschaften als mögliche Rechtsform für selbstorganisierte Initiativen.

Trainerin: Marianne Gugler ist Organisationsberaterin für kooperatives Wirtschaften und auf Genossenschaftswesen spezialisiert. Sie ist Mitgründerin der Otelo eGen, der ersten Erwerbsgenossenschaft Österreichs, sowie im Aufsichtsrat der Wohnprojektegenossenschaft DieWogen. Sie begleitet Entwicklungsprozesse und ist Impulsgeberin für genossenschafltiches Kooperieren im Rahmen von eGen.

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Veranstaltungen & Versammlungen (mit Fokus neues Veranstaltungsgesetz)
21. Oktober 18:00 - 20:00

Was muss ich beachten, wenn ich eine Veranstaltung durchführen möchte? Was ist eigentlich eine Veranstaltung? Was unterscheidet sie von einer Versammlung? Und was ändert sich alles mit dem neuen Veranstaltungsgesetz?

An diesem Abend widmen wir uns der Durchführung von Veranstaltungen. Der Hauptfokus wird auf dem neuen Veranstaltungsgesetz liegen. Was ändert sich, was bleibt gleich? Und auf was ist für Veranstalter_innen zu achten?

Trainer: Gerhard Kettler berät Vereine, Kulturarbeiter*innen und Veranstalter*innen im Rahmen des Kulturinfoservice der IG Kultur Wien.

 

 

Vereine und Genossenschaften als Arbeitgeber*innen
29. Oktober 18:00 - 20:00

Wie kann ich in meinem Verein eine Person anstellen? Worauf ist dabei zu achten? Woran orientiert sich die Bezahlung?

An diesem Abend widmen wir uns der Arbeitgeber*innenfunktion von Vereinen und Genossenschaften. Neben gesetzlichen wie auch kollektivvertraglichen Rahmenbedingungen, werden Erfahrungen, Tipps & Tricks für selbstorganisierte Gruppen in ihrer Rolle als Arbeitgeber_innen geteilt.

Trainerin: Lisa Pointner arbeitet als Juristin und Prokuristin für smart-at, einer Cooperative für Künstler*innen, Kreative und Neue Selbstständige.