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IG Kultur Wien fordert Maßnahmenpaket von Stadt Wien

Für viele geplante Kulturveranstaltungen und Projekte, die nun abzusagen sind, sind bereits Ausgaben entstanden. Für Veranstalter*innen geförderter Kulturveranstaltungen wäre eine Rückförderung der Subventionen durch den Fördergeber existenzbedrohend.
Ebenso betroffen davon sind die Künstler*innen, deren Einnahmen aufgrund von Absagen und Auftragsausfällen ausbleiben.
Wir fordern daher von der Stadt Wien, ein Maßnahmenpaket für den Kunst- und Kulturbereich zu beschließen, das schnelle und unbürokratische Unterstützung/Ausfallszahlungen ermöglicht. Es muss sichergestellt sein, dass die Corona-Pandemie für Kunst- und Kulturakteur*innen nicht zur Existenzbedrohung wird!
Gemeinsam mit der IG Kultur Österreich fordern wir ein ebensolches Maßnahmenpaket von der Bundesregierung.

Die IG Kultur Wien hat diesbezüglich bereits bei Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler angefragt. Wir werden ihre Antwort und alle Informationen so schnell wie möglich weitergeben.

 

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Fragenkatalog der Kunst- und Kultur-IGs zu COVID-19 Maßnahmen im Kontext der Kunst- und Kulturförderung an die Kunst- und Kulturverwaltung des Bundes.
Die österreichischen Kunst- und Kultur-Interessenvertretungen haben sich zu einer gemeinsame Plattform zusammengefunden, um die dringendsten Fragen im Umgang mit Subventionen und andere öffentlichen Vorgaben zu klären. Der Fragenkatalog an die Kunst- und Kulturverwaltung des Bundes, wurde am 13. März Vizekanzler und Bundesminister Mag. Werner Kogler und Staatssekretärin für Kunst und Kultur Mag.a Ulrike Lunacek überreicht. Die Antworten wurden im verlinkten Beitrag ergänzt.

 

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IG Kultur Wien begrüßt Einhaltung von Förderzusagen der Stadt Wien
(Presseaussendung der IG Kultur Wien nach der Pressekonferenz von Bürgermeister Ludwig und Kulturstadträtin Kaup-Hasler am 24. März)

Die IG Kultur Wien begrüßt als Interessenvertretung der freien und autonomen Kulturarbeit in Wien die – auf der Pressekonferenz am 24. 3. – getroffene Aussage von Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler, dass für von der „Stadt Wien Kultur“ geförderte Vorhaben, die nicht durchgeführt werden können, nichts zurückgezahlt werden müsse, Gagen, Gehälter und Honorare also ausbezahlt werden können.

Weiters begrüßen wir die Ankündigung der Kulturstadträtin, ein Maßnahmenpaket für jene Kultureinrichtungen, Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen, die keine Förderungen der „Stadt Wien Kultur“ erhalten, in Aussicht zu stellen. Bei der Ausgestaltung des Maßnahmenpakets darf nicht auf die vielen Kulturarbeiter*innen, Künstler*innen und selbstorganisierten Kultureinrichtungen vergessen werden, die ebenfalls aufgrund der Corona-Pandemie vor existenziellen Schwierigkeiten stehen.

Mit der aktuellen Befragung von Fördernehmer*innen durch die Stadt Wien kann nur ein Ausschnitt der aktuell existierenden Notlagen sichtbar gemacht werden. Die IG Kultur Wien erhebt daher zusammen mit anderen Interessengemeinschaften Daten über Einnahmenausfälle in der freien Kulturszene, unabhängig davon, ob sie gefördert werden oder nicht. Um ein Gesamtbild des Bedarfs an Maßnahmen zu erhalten, sollten diese Daten von der Stadt Wien für weitere Maßnahmenpakete berücksichtigt werden.

Nur gemeinsam können Lösungen für die freie Kulturszene gefunden werden. Daher laden wir die Kulturstadträtin dazu ein, sich nun in einem nächsten Schritt gemeinsam mit den Interessengemeinschaften der freien Kunst- und Kulturszene in Wien an einen (virtuellen) runden Tisch zu setzen, um auch längerfristige Perspektiven und Lösungen zur Abfederung der Krise zu erarbeiten.

> Die Presseaussendung als PDF