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Für mehr Transparenz und Möglichkeitsräume!

Der Leerstandsmelder ist eine interaktive Karte, die der Unklarheit über Leerstand und der Intransparenz der politischen Verantwortlichen mit einer kollektiven Wissensproduktion antwortet. Die Online-Plattform macht eine gemeinsame Kartierung möglich, indem nach einer einfachen Registrierung Leerstände eingetragen werden können, die dann auf dem Stadtplan markiert sind. So entsteht nicht nur ein deutliches Bild einer spezifischen städtischen Realität, sondern auch eine Abbildung des breiten Wunsches Leerstand nutzen zu können.

 

Die Kampagne versteht leerstehende Räume als städtische Ressourcen, die zu Möglichkeitsräumen werden und am besten als Gemeingut möglichst vielen Menschen zugänglich sein sollen. Das hauptsächliche Ziel des Leerstandmelders ist die Sichtbarmachung und Problematisierung davon, dass auf der einen Seite kostengünstiger Raum dringend gesucht und benötigt wird, der vorhandene Raum aber trotzdem leer bleibt und nicht genutzt werden darf. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum eine direkte Vermittlungsarbeit zu machen zwischen „Angebot“ und „Nachfrage“ und damit die Rolle eines Immobilienportals zu übernehmen. Die Ansätze von Entwicklungsprojekten für einzelne Stadtteile und Straßenzüge, die diese Vermittlungsaufgaben übernehmen, sind eher kritisch zu sehen. Denn diese Projekte haben eigentlich das Ziel, mit der Leerstandsnutzung eben jene Straßen und Stadtteile aufzuwerten und weniger den verschiedenen Nutzer_innen (kostengünstig) Raum zur Verfügung zu stellen.

 

Entstanden ist das Format des Leerstandsmelders in Hamburg im Kontext einer breiten und sehr aktiven „Recht auf Stadt“ Bewegung, die sich wehrt gegen die Prekarisierung des städtischen Lebens und die alltäglichen Zumutungen, die verbunden sind mit einer neoliberalen Stadtentwicklung.

 

Der Leerstandsmelder will die Diskussion öffnen, wer Stadt gestaltet und wer gerne Stadt gestalten würde oder für wen es wichtig wäre sich daran beteiligen zu können.

 

Leerstandmelder.net

 


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