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Kulturinfoservice Wien

15.5 Aufwandsentschädigungen

Ein gemeinnütziger Verein kann an Funktionär_innen, Mitglieder und sonstige Personen für Tätigkeiten Aufwandsentschädigungen zahlen, wenn nicht ein echtes Dienstverhältnis vorliegt.

Dies kann gegeben sein

  • bei gewählten Vereinsfunktionär_innen (z. B. bei Mitgliedern des Leitungsorgans und bei Rechnungsprüfer_innen):

    • wenn keine Leistungsverpflichtung besteht und

    • keine Vereinbarung über fixe Arbeitszeiten getroffen wurde;

  • bei anderen Mitgliedern des Vereins und bei sonstigen Personen:

    • wenn das Entgelt gering ist (nach allgemeiner Verkehrsauffassung, auf jeden Fall muss es unterhalb der sozialversicherungsrechtlichen Geringfügigkeitsgrenze liegen);

    • wenn die Tätigkeit für die Verfolgung des Vereinszwecks selbst und nicht das Einkommen im Vordergrund steht;

    • wenn keine Leistungsverpflichtung besteht und

    • keine Vereinbarung über fixe Arbeitszeiten getroffen wurde.

Aufwandsentschädigungen unterliegen der Einkommensteuer.

Bei der Veranlagung der Einkommensteuer können Betriebsausgaben und Werbungskosten abgezogen werden. Entweder

  • 75 Euro Pauschale Betriebsausgabe bzw. Werbungskosten im Monat ohne belegmäßigem Nachweis

oder

  • tatsächliche Betriebsausgaben und Werbungskosten mit belegmäßigem Nachweis.


Die Differenz von Aufwandsentschädigung und Betriebskosten bzw. Werbungskosten ist in der Einkommensteuererklärung einzutragen …

  • von Funktionär_innen unter „Einkünfte aus selbstständiger Arbeit“.


Bei Überschreiten der relevanten Versicherungsgrenze besteht Sozialversicherungspflicht bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft als „Neue_r Selbstständige_r“.

  • von anderen Mitgliedern des Vereins und von für den Verein tätigen sonstigen Personen unter „sonstige Einkünfte“.


Derartige „sonstige Einkünfte“ sind nicht sozialversicherungspflichtig.


Achtung! Das gilt nur, wenn es sich um eine Aufwandsentschädigung handelt, wie sie oben definiert ist, und nicht um einen Arbeits-, freien Dienst- oder Werkvertrag. Bei Überschreitung der oben angeführten Grenze ist dies besonders zu prüfen!



 


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