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Happy im Biss

 

„Happy im Biss“ erzählt die Geschichte von drei MigrantInnen, die aus ihrer Arbeits- und Ausweglosigkeit heraus ein kleines Party-Service mit Musik und Tanz gründen.

Unfreiwillig und durch ein Missverständnis schlittern sie in die Entführung des Innenministers, der in eine Korruptionsaffäre verwickelt ist, und müssen sich plötzlich hautnah mit ihm und ihrer eigenen Lage auseinandersetzen. Und auch er muss ihnen notgedrungen zuhören.


„Happy im Biss“ ist wie alle Stücke der Gruppe eine Eigenproduktion, die in Improvisationsarbeit und gemeinsamen Reflektieren entstand.


Mit „Happy im Biss“ gewann die Theatergruppe bereits zum zweiten Mal den Theaterpreis in der Kategorie Amateurtheater in Friedrichshafen/2012



Projekteinschätzung


Die multikulturelle Theatergruppe Die Fremden wurde 1992 von der Wiener Pädagogin und Regisseurin Dagmar Ransmayr im Sprachinstitut Cultura gegründet. Menschen, die in Österreich ihre neue Heimat hatten, wurde durch das Spiel eine erweiterte Form der Kommunikation gegeben.

Die Gruppe wurde zu einem Pool von theaterschaffenden MigrantInnen, denen die existierende freie Theaterszene in Wien manchmal nicht offen steht oder in der sich LaienspielerInnen mit geringen Deutschkenntnissen nicht wohl fühlen.

Im Laufe der 20-jährigen Geschichte entstanden in 17 unterschiedlichen Produktionen ein Puzzle verschiedener Theaterkulturen im Rahmen einer mitteleuropäischen Theatertradition und -landschaft. Eine Melange aus Sprachen, Akzenten, Erlebnissen, kulturellen Wurzeln und Tendenzen.

Der Entwicklung der Stücke und dem Gespräch wird viel Zeit geschenkt. Aus den Figuren, die sich die Gruppenmitglieder selbst wählen, formt sich ein roter Faden, eine Struktur, ein Rahmen. Die Individualität des Einzelnen bleibt im Ensemble erhalten, braucht sich nicht dem Produkt oder einer Rolle unterzuordnen, sondern bestimmt diese/s.


Bisher arbeiteten in der Gruppe 69 Personen aus 37 Ländern mit.



Biografie/Selbstdarstellung


Die Theatergruppe Die Fremden ist eine multikulturelle Laien-Theatergruppe. Bisher haben in 20 Jahren 69 Personen aus 37 Ländern mitgewirkt.

Die Fremden arbeiten nach der Methodenreihe des „Theaters der Unterdrückten" und wollen ihrem Publikum die Welt als veränderbar begreifbar machen. Unterdrückung und Unterdrückt-Werden sollen als zentrale Themen betrachtet und hinterfragt werden. Aktuelle politische Ereignisse und Missstände werden aufgegriffen, verändert, verzerrt, oft in ironische Distanz gesetzt.

In der Verfremdung oder Überzeichnung, in Bewegungs- und Sprachexperimenten sowie grotesken Situationen und Figuren liegt die Kunst und Geschicklichkeit der Gruppe.

Auch Humor spielt eine große Rolle. Humor macht politische Realitäten erträglich.

Der Begriff „Mitteilung“ ist oft dem Verbalen enthoben. Nonverbale Darstellung, Tanz und Pantomime als internationale Sprache.

Der Wechsel von unterschiedlichen Sprachen ist häufig experimentelles Element. Es verfremdet, verwirrt, und führt die ZuseherInnen bewusst in die Rolle der Sich-fremd-Fühlenden.


www.diefremden.at



 


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