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Zetteldichter Helmut Seethaler gewinnt den Preis der freien Szene Wien 2017 | Förderpreise gehen an Beschwerdechor und One Billion Rising | Langfristige Raumstrukturen, Geld und Wiener Kunstfördergesetz waren Themen am kultcamp17

Die Preistrophäen 

Foto: Günther Friesinger

 

Presseaussendung der IG Kultur Wien

  • Zetteldichter Helmut Seethaler gewinnt den Preis der freien Szene Wiens 2017
  • Förderpreise gehen an Beschwerdechor und One Billion Rising
  • Langfristige Raumstrukturen, Geld und Wiener Kunstfördergesetz waren Themen am kultcamp17



Heute, am Sonntag, den 1. Oktober 2017, wurde in den Räumlichkeiten des Atelierhauses der Akademie der bildenden Künste Wien der diesjährige Preis der freien Szene Wiens verliehen.

Die Gewinner_innen sind:
Zetteldichter Helmut Seethaler mit dem Projekt „Zettelgedichte überall im Stadtbild Wiens“
Stefan Foidl, Oliver Hangl mit dem Projekt „Beschwerdechor“
Verein OBRA mit dem Projekt „One Billion Rising Vienna“

Es hat sich wirklich was in der freien Szene getan, meinte Tina Leisch im Rahmen der Diskussion „Politik und Praxen von Raum, Geld und Organisation“: „Es gibt sehr viel mehr Projekte, die Grenzen überschreiten, innovativ sind und anderes bespielen als die großen Institutionen.“

Die IG Kultur Wien vergibt seit 2004 durch die Stadt Wien finanzierte Preisgelder an Projekte der freien Szene Wiens in der Höhe von € 7.000,–.
Die partizipativ vergebenen Preise fokussieren den Blick darauf, was in der Stadt Wien abseits von hoch subventionierter und institutionalisierter Kultur stattfindet.
Wesentliche Zielsetzungen des Preises der freien Szene sind die verstärkte Sichtbarmachung und Vernetzung freier und autonomer Kulturarbeit. In diesem Sinne bildete das kultcamp17, das Barcamp zur Politik dezentraler Stadt- und Kulturpolitik in Wien, den Rahmen der Preisverleihung. Strategien und Forderungen für konkrete gesamtstädtische und ressortübergreifende Strategien und Maßnahmen seitens der Stadtpolitik wurden auf breiter Basis ausgebaut.

Im Sinne der Einbindung von Expert_innenwissen aus der freien und autonomen Szene haben wir mit dem kultcamp17 einen weiteren konkreten Schritt in diese Richtung gesetzt:
Teilnehmer_innen aus stadt- und kulturpolitischen Initiativen sowie der Wissenschaft und Politik sind der Einladung ins Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste gefolgt. Wie sehr das Thema unterschiedliche pressierende soziale, politische und kulturelle Herausforderungen wie auch Fragen von Stadtentwicklung und Raum vereint, zeigte die Themenbreite:
Strategien für langfristigen Raumerhalt, Finanzierung von Kulturarbeit und kollektive Organisierung, Wiener Kunstfördergesetz und Wertigkeiten von Kulturarbeit, Partizipation und öffentlicher Raum.
Zentrale Forderung aus dem kultcamp17 und der Diskussion „Politiken und Praxen von Raum, Geld und Organisation“ ist die Umverteilung in der Stadt, für die wir seit Jahren kämpfen, streicht die Moderatorin der Podiumsdiskussion, Ivana Pilic, hervor. Spezifisch gilt es, Fragen von Organisierung und der dafür benötigten Ressourcen sowie Vernetzung über den eigenen Tellerrand hinaus auf der einen Seite, sowie Förderungsmodelle und Entwicklung konkreter Maßnahmen von Seiten der Stadt auf der anderen Seite, zu bearbeiten.
Die zentralen Themen sowie die Forderungen des Tages unterstützt die IG Kultur Wien als Interessenvertretung der freien und autonomen Szene.


Blätterkatalog – alle Einreichungen zum Preis der freien Szene Wiens 2017:
http://www.igkulturwien.net/blaetterkataloge/preis17-einreichungen/

Preis der freien Szene Wiens – weiterführende Informationen
http://www.igkulturwien.net/preis17/

Kultcamp17
http://www.igkulturwien.net/kultcamp17/


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