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Solidarität mit solidarischen Freiraum- und Freiflächennutzer*innen – gegen Delogierung von Bäuer*innen für Vorzeigeprojekte. Biohof Puk-Polzer muss in der Lobau bleiben!

Immer mehr Gruppen und Initiativen nutzen freie Flächen, um selbstorganisiert zu garteln, biologische Landwirtschaft zu betreiben, gemeinschaftliche Formen der Gärtnerei und Landwirtschaft zu entwickeln und zu erproben und vieles mehr. In den letzten Jahren wurden mehrere solidarische Stadtgarten- und Landwirtschaftsprojekte in und um Wien gegründet. Wir finden das gut und unterstützen das.

In der Lobau etwa entstand zunächst ein gut funktionierendes Miteinander verschiedener Gruppen, die rund um den Biohof Puk-Polzer Gärten, Felder und Glashäuser bearbeiteten, für Kinder und andere Menschen Begegnungsmöglichkeiten mit Natur, Landwirtschaft und Tieren schufen und vieles mehr. Diese Projekte konnten die Infrastruktur des Biohofs Puk-Polzer nutzen. Und ohne die jahrzehntelange Vorarbeit der Familie Puk-Polzer gäbe es den Hof und die Flächen schon längst nicht mehr in dieser Form, die die Verwirklichung all dieser Projekte ermöglichte.

Das gemeinsame Projekt entwickelte sich weiter. Heute sehen einige der Beteiligten und auch die Stadt Wien keinen Platz mehr für die Familie Puk-Polzer. Anfang dieses Jahres erhielt die Familie von der Grundeigentümerin, der Stadt Wien, die Kündigung. Da die Familie den Hof nicht, wie verlangt, verlassen hat, beginnt nun ein gerichtliches Räumungsverfahren zu laufen.

Einige der Mitnutzer*innen der Flächen und Glashäuser rund um den Biohof Puk-Polzer wenden sich gegen eine Delogierung. Das Kollektiv „SoliLa!“, das seit 2014 einen Teil eines Feldes beim Biohof Puk-Polzer bewirtschaftet, bezeichnet die drohende Delogierung als beispielhaft für die neoliberale Stadtentwicklung, bei der weniger einkommens- oder vermögensstarke Personengruppen immer weiter verdrängt werden. Die SoliLa!s appellieren, sich nicht auseinanderdividieren zu lassen. Sie bitten die anderen Initiativen, Verdrängungsphantasien“ einzustellen. Und von der Stadt Wien verlangen sie, die gegen die Familie Puk-Polzer ausgesprochene Kündigung zurückzunehmen.

Die IG Kultur Wien ist solidarisch mit allen, die solidarisch Freiräume und -flächen nutzen und entwickeln wollen. Delogierungen gehören da nicht dazu.
Wir fordern alle Beteiligten auf, miteinander eine Lösung zu finden, die für alle Platz bietet, und die Delogierung der Familie Puk-Polzer zu verhindern.

 

***

 

Hintergrundinformationen dazu gibt es in einem Radiobeitrag der Sendereihe Open Up auf Radio ORANGE 94.0:
https://cba.fro.at/337780


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